[science-at] Ausnahmen zu Open Access?

Reckling, Falk, Dr. Falk.Reckling at fwf.ac.at
Tue Aug 27 09:57:45 UTC 2013


Im Prinzip nicht, nur die Politiken der Verlage. Den Vogel abgeschossen hat unlängst wieder einmal Elsevier: Die haben für WissenschafterInnen, deren Institutionen ein OA-Mandat haben, längere Embargozeiten für Green OA eingeführt: http://cdn.elsevier.com/assets/pdf_file/0018/121293/external-embargo-list_2013.pdf 




-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: science-at-bounces at lists.okfn.org [mailto:science-at-bounces at lists.okfn.org] Im Auftrag von Stefan Kasberger
Gesendet: Dienstag, 27. August 2013 11:50
An: science-at at lists.okfn.org
Betreff: Re: [science-at] Ausnahmen zu Open Access?

Hallo,

Meine Frage noch ein bisschen genauer formuliert:

Gibt es irgendwelche rechtliche oder ethische Vorbehalte die sich
(vielleicht) aus dem wissenschaftlichen Prozess heraus ergeben, um nicht sofort Open Access zu gehen?

Dass es hier unterschiedliche aktuelle Positionen basierend auf den geschichtlichen Entwicklungen und den verschiedenen Communities gibt ist klar.

Anders formuliert: Gibt es ein legitimes Argument dagegen Open Access zu gehen, wenn das Förderprogramm dies fordert?

@ Brigitte: Mir geht es jetzt mal um die Publikation (Open Access), nicht um die Daten (Open Data). => bei Daten ist das Einverständnis einzuholen und der Personenbezug zu entfernen.

Grüße, Stefan

Am 2013-08-27 11:29, schrieb Reckling, Falk, Dr.:
> zu b) Das ist ein These, denn bibliometrisch lässt sich das bisher nicht untersuchen. Im deutschsprachigen Raum kommt das Problem hinzu, dass die viele Gewi-Zeitschriften gar kein Peer Review haben ...
> 
> zu c) Der Konsens besteht nun darin, dass preprints kein Green OA sind und dass jetzt diskutiert wird, ob die OeMG nicht empfehlen solll, dass auch Green OA via arxiv betrieben wird. 
> 
> zu d) naja, wenn Rewi im engeren Sinne Forschung betreibt, sind sie auch oft international ... 
> 
> 
> -----Ursprüngliche Nachricht-----
> Von: science-at-bounces at lists.okfn.org 
> [mailto:science-at-bounces at lists.okfn.org] Im Auftrag von Nora Schmidt
> Gesendet: Dienstag, 27. August 2013 11:12
> An: science-at at lists.okfn.org
> Betreff: Re: [science-at] Ausnahmen zu Open Access?
> 
> 
>> b) Was soll das bedeuten?: "Gerade in den Geisteswissenschaften besteht die Gefahr, die wissenschaftliche Kommunikation zu einem bestimmten Thema/in eine bestimmten Theoriekontext zu zerreißen, wenn man nicht die gewohnten Medien verwendet."
> ... dass die Community nur Publikationen wahrnimmt, die in bestimmten altgedienten Zeitschriften erscheinen, es sei denn, die Koryphäen beginnen, andere Medien zu erschließen.
> 
>>
>> c) Zur OeMG gibt es eine Antwort des FWF: http://www.oemg.ac.at/Mitteilungen/FWF_OEMG-Antwort.pdf Und mittlerweile gibt es zu den zentralen Streitfragen auch Konsens mit der OeMG.
> 
> Das ist interessant. Heißt das, sie wollen sich nun auch für die 
> Umstellung der Zeitschriften engagieren? Oder schwächer: Sie begrüßen 
> OA-Publikationen ihrer Mitglieder?
> 
>>
>> d) Rechtswissenschaften: faktisch nur im deutsprachigen Raum
> Die Rechtswissenschaft ist abgesehen von internationalem Recht, das ja 
> nur ein vergleichsweise kleines Thema ist, sehr national strukturiert.
> 
> LG
> Nora
> 

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