[CfAll DE] Community-Server

Markus Zapke-Gründemann markus at keimlink.de
Wed Apr 23 10:32:32 UTC 2014


Friedrich Lindenberg schrieb:
> Der Hosting-Anbieter Manitu hat uns heute einen schicken, neuen Root-Server (32GB mem, 6 Kerne, 3 TB RAID) für Code for Germany gesponsert. Ich würde das Ding gerne schnell in Betrieb nehmen, damit wir CfG-Projekte einfach deployen können.
> 
> Die Frage für mich ist, wie wir am besten als Gruppe mit dem System umgehen. Ich hatte in der Vergangenheit ab und zu das Vergnügen, mir einen Server mit mehreren Leuten zu teilen; die haben dann eine Tendenz zu etwas ungünstigen Zeitpunkten down zu gehen. Dazu vier Punkte: 
> 
> a) Virtualisierung. Wir sollten den Server irgendwie stückeln, damit nicht jeder überall root haben muss, das Teil nicht im gleichen HTTP-Server alle Frameworks der Welt ausführt, und ein Fehler nicht zu Downtime für andere führt. Die Alternativen sind, m.E.:
> 
> * OpenVZ (etwas leichter als Xen, aber volle VPSs),
> * Docker (wer deployed? ist es zu komplex?)
> * Xen (weil stable und so…?).
> 
> Ich würde am liebsten einfach ein paar OpenVZ-VMs machen und dann den Lab-Leads root auf denen geben, Stefan wirbt für Docker - da hab ich aber Angst, dass wir manche Entwickler ein wenig überfordern. Was denkt ihr? 
Docker ist sicherlich eine spannende neue Technologie, aber ich denke auch,
dass OpenVZ-VMs sind die bessere Wahl sind. Das ist wahrscheinlich die Lösung,
die den meisten bekannt ist.

> b) Sysadmin: Wir brauchen Hilfe. Wenn sich jemand hier in der Lage sieht, ein wenig Hilfe beim Sysadmin zu bieten, fände ich das richtig klasse. Im OKF-office ist die Kapazität grade eng gestreut, ich ziehe bald auch weg aus Deutschland. 
Ich werde das Thema beim Treffen in Leipzig in der kommenden Woche ansprechen.

> c) Spielregeln: Welche Regeln brauchen wir? Ich würde folgendes für den Anfang vorschlagen: 
> 
> * Scraping kommerzieller Datenbanken: erstmal bei OKF Bescheid sagen, wir sind im Ernstfall rechtlich verantwortlich. 
> * Kein (illegales) Filesharing, IRC-bouncer, oder andere offensichtlich komischen Maßnahmen.
> * Keine Super-Produktiv-Services (“Unser Stadtrat kann nicht tagen, weil der Server down ist”): falls etwas irgendwie wirklich wichtig wird, dann kommt es auf eigene Infrastruktur.
> * Keine kommerziellen Services (schon wegen Abrechnungsystemen) und keine closed-source apps. 
> 
> Was fehlt in der Liste?
Hört sich alles schlüssig an.

> d) Credits: Wir haben keine Auflagen von Manitu, aber ich hab großen Respekt vor der Firma: das ist einer der wenigen IT-Dienstleister in Deutschland, die politisch mitreden und sich deutlich gegen VDS, Kipo-Sperren etc. ausgesprochen hat. Ich fände es daher cool, wenn wir auf den dort gehosteten Seiten einen kleinen Dank anbringen könnten.
Ja, das fände ich auch gut. Vielleicht kann jemand einen Banner dafür
erstellen, den dann alle Projekte nutzen können?


Viele Grüße

Markus


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